Napier of Magdala Battery, Viktorianische Artilleriebatterie an den südwestlichen Klippen, Gibraltar
Die Napier of Magdala Battery ist eine viktorianische Artillerie-Befestigung auf den südwestlichen Klippen Gibraltars mit weitläufigen Verteidigungsanlagen. Sie überblickt sowohl die Bucht von Gibraltar als auch die Rosia Bay und beherbergt eine der letzten Armstrong-Kanonen dieses Kalibers.
Die Batterie wurde 1883 fertiggestellt und entstand als Reaktion auf das italienische Schlachtschiff Duilio, das als potenzielle Bedrohung galt. Sie wurde nach Feldmarschall Robert Napier benannt, einem britischen Militärführer des viktorianischen Zeitalters.
Die Batterie ist Teil der militärischen Befestigungen Gibraltars und zeigt, wie Großbritannien seine Küstenverteidigung im 19. Jahrhundert gestaltete. Besucher können noch heute die Ingenieurskunst dieser Zeit in den erhaltenen Strukturen erkennen.
Das Gelände ist über eine unbenannte Straße erreichbar und liegt auf südwestlichen Klippen mit freiem Blick auf das Meer. Besucher sollten angemessenes Schuhwerk tragen und mit windigen Bedingungen rechnen, besonders wenn es auf den Klippen zugeht.
Eine der letzten Armstrong-Kanonen dieses Kalibers steht hier, eine seltene Waffe aus der Zeit der viktorianischen Marineentwicklung. Die Kanone benötigte damals etwa 450 Kilogramm Schwarzpulver, um ein Geschoss von etwa 900 Kilogramm abzufeuern.
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