St. Michael's Cave, Naturhistorisches Museum und Gedenkstätte im Upper Rock Naturreservat, Gibraltar.
Die St. Michael's Höhle ist ein Kalksteinhöhlensystem mit mehreren Ebenen im Upper Rock Nature Reserve in Gibraltar. Die geologischen Formationen umfassen Stalaktiten und Stalagmiten, die durch Wassererosion über Millionen von Jahren entstanden sind und im Inneren der Höhle natürliche Säulen und Vorhänge bilden.
Archäologische Ausgrabungen im Jahr 1974 brachten eine neolithische Schale und Höhlenzeichnungen eines Steinbocks zum Vorschein, was auf prähistorische menschliche Besiedlung hindeutet. Während des Zweiten Weltkriegs bauten Militärplaner Teile der Höhle zu einem Notfallkrankenhaus um und fügten dem natürlichen System neue Tunnel und Kammern hinzu.
Der zentrale Saal dient als Konzertsaal und nutzt die natürliche Akustik der Kalksteinwände für Musikaufführungen und Veranstaltungen. Die Installation von Sitzreihen und Beleuchtung verwandelt den unterirdischen Raum in ein Theater, in dem Besucher klassische Konzerte und andere kulturelle Darbietungen erleben können.
Die Höhle öffnet täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr im Winter und von 9:30 bis 19:00 Uhr im Sommer, wobei Führungen während der Öffnungszeiten verfügbar sind. Das Gelände umfasst beleuchtete Wege und Treppen, obwohl einige Bereiche aufgrund der natürlichen Beschaffenheit der Höhle rutschig sein können.
Die untere Kammer, bekannt als Lower St. Michael's Cave, wurde erst in den 1960er Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bleibt weniger besucht als der Hauptbereich. Die Kammer erreicht man durch einen engen Durchgang und zeigt einen unterirdischen See, der von den geologischen Formationen umgeben ist.
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