Martin's Cave, Kalksteinhöhle an den östlichen Klippen des Felsens von Gibraltar
Martin's Cave ist eine Kalksteinhöhle an den östlichen Klippen des Felsens von Gibraltar, etwa 200 Meter über der Küstenlinie. Die Höhle öffnet sich direkt zum Mittelmeer und zeigt natürliche Gesteinsformationen sowie archäologische Schichten.
Ein britischer Soldat namens Martin entdeckte die Höhle 1821, als er auf einen schmalen Vorsprung vor dem Eingang fiel. Grabungen im 19. Jahrhundert brachten mittelalterliche Schwerter, Keramik und Werkzeuge zum Vorschein, die Gibraltars Geschichte dokumentieren.
Die Höhle zeigt Spuren verschiedener Nutzungsperioden, die heute noch sichtbar sind, wenn man den Raum betritt. Diese Schichten erzählen von Menschen, die hier über lange Zeit gelebt oder sich aufgehalten haben.
Der Weg zur Höhle führt über die Mediterranean Steps und der Eingang ist mit einem Vorhängeschloss gesichert. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und die Bedingungen des Pfades beachten, da dieser exponiert und windig sein kann.
Während des Zweiten Weltkriegs dienten in der Höhle installierte elektrische Generatoren der Stromversorgung. Originalverkabelung und Bohrungen in der Decke zeugen heute noch von dieser militärischen Nutzung der vergangenen Zeit.
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