Oxford Street, Einkaufsstraße im West End, England
Oxford Street ist eine Hauptstraße im Stadtbezirk Westminster, die sich über etwa 1,9 km vom Marble Arch zum St Giles Circus über den Oxford Circus erstreckt. Sie ist Europas meistbesuchte Einkaufsstraße mit rund 300 Geschäften im Jahr 2012. Die Straße ist von hellen Steinbauten gesäumt, rote Doppeldeckerbusse füllen die Fahrbahn; ein rundes rot-weißes Schild markiert den Oxford Circus.
Die Trasse folgt der römischen Via Trinobantina, später Tyburn Road, auf der Gefangene von Newgate zum Galgen von Tyburn gebracht wurden, bis 1783. 1721 wurde ein Turnpike-Trust gegründet, und nach dem Kauf umliegender Felder durch den Earl of Oxford hieß die Straße ab etwa 1729 Oxford Street. Selfridges eröffnete 1909, John Lewis wurde nach Kriegsbomben in den 1950er-Jahren neu gebaut.
Der Name stammt von einer alten Straße, die zur Universität führte, und heute reihen sich Läden aneinander, während Busse und Taxis am Bürgersteig entlangfahren. Menschen strömen in die Schaufenster, sitzen auf Bänken zwischen den Eingängen und warten an Ampeln, die den Rhythmus der Straße bestimmen.
Mehrere U-Bahn-Stationen liegen entlang der Straße, darunter Oxford Circus, Bond Street, Tottenham Court Road und Marble Arch, die alle Zugang zu den Geschäften bieten. Die Straße ist tagsüber stark frequentiert, daher lohnt es sich, früh morgens oder spät abends zu kommen, wenn weniger Menschen unterwegs sind.
Die Oxford Street ist Teil der A40, der Hauptstraße von London nach Fishguard, doch kein Schild vor Ort nennt diese Nummer. Seit den 1970er-Jahren sind Privatwagen tagsüber an Werktagen und samstags gesperrt, die Fahrbahn bleibt Bussen und Taxis.
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