Lerwick, Hafenstadt auf den Shetlandinseln, Schottland.
Lerwick ist eine Hafenstadt an der Ostküste von Mainland auf den Shetlandinseln in Schottland, wo Gebäude aus Sandstein die Uferpromenade säumen. Die engen Gassen folgen dem ursprünglichen Verlauf der Küstenlinie und bilden ein Netz aus kurzen Verbindungen zwischen den Hauptstraßen.
Die Siedlung entstand in den 1600er Jahren als Handelsplatz für holländische Heringsflotten, obwohl die Behörden den Ort zunächst zweimal abreißen ließen. Im 18. Jahrhundert wuchs die Stadt durch den Ausbau des Hafens und wurde zum wichtigsten Hafen der Shetlandinseln.
Der Name stammt aus dem Altnordischen und bedeutet "Schlammbucht", wobei sich die Bezeichnung auf die ursprüngliche Form der Küste bezieht. Heute sieht man entlang der Hauptstraße noch Geschäfte und Cafés, in denen sich die Bewohner vor allem am Wochenende treffen.
NorthLink Ferries verbinden den Hafen täglich mit Aberdeen und Kirkwall, während der Flughafen Sumburgh etwa 40 Kilometer südlich liegt und Verbindungen zu größeren schottischen Städten bietet. Die Fußgängerzone entlang der Commercial Street lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die Gassen schmal und teils steil sind.
Unter der Commercial Street verlaufen unterirdische Gänge aus den 1600er Jahren, die holländische Fischer für heimliche Tauschgeschäfte mit Einheimischen nutzten. Einige dieser Tunnel sind noch zugänglich und verbinden alte Lagerhäuser mit den Uferbereichen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.