Applecross, Abgelegene Halbinsel in Wester Ross, Schottland
Die Applecross-Halbinsel liegt zwischen Loch Torridon und Loch Kishorn und wird von steilen Bergen geprägt, die direkt vom Meeresspiegel bis über 600 Meter aufragen. Das Gelände schafft eine dramatische Landschaft mit engen Tälern zwischen den Gipfeln.
Ein keltischer Mönch namens Máel Ruba gründete im 7. Jahrhundert ein Kloster auf der Halbinsel und hinterließ einen geschnitzten Stein als Zeugnis früher christlicher Besiedlung. Diese religiöse Gründung machte den Ort zu einem wichtigen Zentrum für die Verbreitung des Christentums in der Region.
Der Name stammt vom piktischen Wort Aporcrosan, was "Zusammenfluss des Flusses Crossan" bedeutet. Die gälische Bevölkerung nennt die Gegend A' Chomraich und diese Namen zeigen die lange Verbindung zwischen keltischen und gälischen Kulturen.
Man erreicht die Halbinsel über zwei Routen: eine Küstenstraße von Shieldaig oder die steile Gebirgsstraße Bealach na Bà mit rasanten Serpentinen. Die beiden Wege bieten unterschiedliche Fahrerlebnisse, und Besucher sollten ihr Fahrniveau realistisch einschätzen.
Ein großer Teil des Gebiets wird von der Applecross Trust verwaltet und bietet Schutz für rot Hirsche, Baummarder und Steinadler in ihrem natürlichen Lebensraum. Diese weniger bekannte Naturschutzarbeit trägt maßgeblich dazu bei, dass die Tierwelt hier gedeihen kann.
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