Imperial College London, Forschungsuniversität in South Kensington, England
Imperial College London ist eine Forschungsuniversität in South Kensington, England, deren Hauptcampus sich in unmittelbarer Nähe mehrerer großer Museen befindet. Die weitläufigen Anlagen verteilen sich über vier Standorte in der britischen Hauptstadt, wobei moderne Laborgebäude neben viktorianischen Fassaden stehen und weitläufige Innenhöfe die einzelnen Fakultätsgebäude miteinander verbinden.
Die Einrichtung entstand 1907 durch den Zusammenschluss der Royal College of Science, der Royal School of Mines und des City and Guilds College unter König Eduard VII. Jahrzehntelang blieb sie Teil der Universität London, bis sie 2007 vollständig unabhängig wurde und ihr eigenes Lehrprogramm entwickelte.
Internationale Studierende aus über 140 Ländern prägen das Campusleben und schaffen eine kosmopolitische Atmosphäre, die in Cafeterien, Bibliotheken und Gemeinschaftsräumen deutlich spürbar ist. Forschungsgruppen aus verschiedenen Fachbereichen arbeiten oft in denselben Gebäuden, sodass man Physiker neben Medizinern oder Ingenieuren neben Biologen antrifft.
Der Hauptcampus liegt zwischen der Cromwell Road und der Exhibition Road, sodass man ihn leicht zu Fuß vom Bahnhof South Kensington aus erreichen kann. Einige Gebäude sind für die Öffentlichkeit zugänglich, insbesondere während Vortragsveranstaltungen oder Tagen der offenen Tür, während andere Bereiche nur für Studierende und Mitarbeitende reserviert sind.
Die Hochschule wurde zur offiziellen Heimat der Huxley-Sammlung biologischer Präparate, die mehr als 80.000 Exemplare aus dem 19. Jahrhundert umfasst und für Forschungszwecke genutzt wird. Außerdem beherbergt sie das größte zentrale Rechenzentrum aller britischen Universitäten, das Simulationen für Klimamodelle und medizinische Forschung durchführt.
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