Imperial College London, Forschungsuniversität in South Kensington, England
Imperial College London ist eine Forschungsuniversität in South Kensington, England, deren Hauptcampus sich in unmittelbarer Nähe mehrerer großer Museen befindet. Die weitläufigen Anlagen verteilen sich über vier Standorte in der britischen Hauptstadt, wobei moderne Laborgebäude neben viktorianischen Fassaden stehen und weitläufige Innenhöfe die einzelnen Fakultätsgebäude miteinander verbinden.
Die Einrichtung entstand 1907 durch den Zusammenschluss der Royal College of Science, der Royal School of Mines und des City and Guilds College unter König Eduard VII. Jahrzehntelang blieb sie Teil der Universität London, bis sie 2007 vollständig unabhängig wurde und ihr eigenes Lehrprogramm entwickelte.
Der Queen's Tower, der einzige erhaltene Teil des früheren Imperial Institute, steht auf dem Campus in South Kensington: 87 Meter hoch, beherbergt er zehn Glocken, die Australien 1982 schenkte und die nach Mitgliedern der königlichen Familie benannt sind. Die Glocken läuten an königlichen Geburtstagen. Der Commemoration Day im Oktober ist die zentrale Graduierungsfeier und erinnert an den Besuch Georgs VI. und Königin Elisabeths 1945.
Der Hauptcampus liegt zwischen der Cromwell Road und der Exhibition Road, sodass man ihn leicht zu Fuß vom Bahnhof South Kensington aus erreichen kann. Einige Gebäude sind für die Öffentlichkeit zugänglich, insbesondere während Vortragsveranstaltungen oder Tagen der offenen Tür, während andere Bereiche nur für Studierende und Mitarbeitende reserviert sind.
Der Queen's Tower ist mit 87 Metern Höhe der einzige erhaltene Teil des Imperial Institute; der Rest wurde in den 1960er Jahren abgerissen, und zwischen 1966 und 1968 wurde der Turm zu einem freistehenden Bau umgestaltet. In ihm hängen zehn Glocken, ein Geschenk Australiens von 1982, die nach Mitgliedern der Königsfamilie benannt sind und an königlichen Geburtstagen und Gedenktagen läuten.
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