Library of Congress, Nationalbibliothek in Capitol Hill, Washington, D.C., Vereinigte Staaten.
Die Library of Congress besteht aus drei miteinander verbundenen Gebäuden auf dem Capitol Hill und beherbergt mehr als 164 Millionen Objekte, darunter Manuskripte, Karten, Fotografien und Aufnahmen. Sie fungiert als nationale Bibliothek der Vereinigten Staaten und dient dem Kongress sowie Forschern aus aller Welt.
Präsident John Adams gründete die Einrichtung im Jahr 1800, wobei sie zunächst im Kapitolgebäude untergebracht war. Der Umzug in das heutige Hauptgebäude erfolgte 1897, als die Sammlung für den ursprünglichen Standort zu groß geworden war.
Die Thomas Jefferson Building zeigt italienische Renaissance-Architektur mit Marmorhallen, vergoldeten Details und einem Lesesaal unter einer dekorierten Kuppel. Besucher erleben einen Raum, der Wissen und Forschung durch seine künstlerische Gestaltung würdigt.
Kostenlose Führungen werden von Dienstag bis Samstag zwischen 10 und 17 Uhr angeboten, donnerstags mit verlängerten Öffnungszeiten bis 19 Uhr. Die Ausstellungsgalerien sind für alle zugänglich, während Lesesäle eine Anmeldung für ernsthafte Forschungszwecke erfordern.
Die Sammlung umfasst eine von drei perfekten Exemplaren der Gutenberg-Bibel auf Pergament, ausgestellt in einer eigenen Vitrine im Thomas Jefferson Building. Das Gebäude beherbergt auch persönliche Gegenstände berühmter Amerikaner, darunter Abraham Lincolns Tascheninhalte aus der Nacht seiner Ermordung.
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