Alexanderarchipel, Archipel im Südosten Alaskas, Vereinigte Staaten.
Der Alexander-Archipel besteht aus etwa 1.100 Inseln entlang der Pazifikküste im Südosten Alaskas, mit tiefen Fjorden, dichtem Regenwald und steilen Bergketten. Die Landschaft prägt sich durch diese Kombination aus Wasser, Wald und Bergen ein, die sich überall zwischen den Inseln erstrecken.
Russische Entdecker erreichten diese Region in den 1740er Jahren und begannen die Küste zu dokumentieren, gefolgt von Erkundungen durch spanische und britische Kapitäne in den späteren Jahrzehnten. Diese Kontakte führten schließlich zur europäischen Besiedlung und zum Austausch zwischen kulturen in den Inseln.
Die Tlingit und Haida haben hier über Generationen maritime Kulturen entwickelt, und ihre Einflüsse zeigen sich noch heute in den Siedlungen und der Lebensweise der Bewohner. Besucher können die Verbindung dieser Völker zur See und zum Land in der Art erkennen, wie die Gemeinschaften mit der Natur leben.
Die beste Fortbewegung erfolgt mit Fähren über die Inside Passage, wobei die Verbindungen Gemeinden wie Ketchikan und Sitka verbinden. Mit etwas Planung kannst du mehrere Orte besuchen und die unterschiedlichen Inseln erkunden.
Die Inseln bilden einen grenzüberschreitenden Naturschutzraum, der sich über Alaska und Kanada erstreckt und einer der weltweit größten geschützten Bereiche ist. Dieser internationale Schutz ermöglicht es, dass Natur und Wildnis über nationale Grenzen hinweg bewahrt bleiben.
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