Anatahan, Vulkaninsel in den Nördlichen Marianen, Pazifischer Ozean.
Anatahan ist eine elongierte vulkanische Insel in den Nördlichen Marianen mit einem großen Schichtvulkan. Die Insel weist eine zusammengesetzte Gipfelkaldera und mehrere Kraterkegel auf, die ihre komplexe vulkanische Struktur prägen.
Die Insel wurde 1543 von dem spanischen Entdecker Bernardo de la Torre dokumentiert, wonach die ursprüngliche chamorrische Bevölkerung in den folgenden Jahrzehnten verlassen oder umsiedelt wurde. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie kurzzeitig zur Zuflucht für überlebende japanische Seeleute.
Die Insel wurde international bekannt, als 31 japanische Seeleute 1944 dort Zuflucht fanden und mit Kazuko Higa bis 1951 eine Gesellschaft bildeten.
Die Insel ist unbewohnt und schwer zugänglich; Besuche erfordern sorgfältige Planung und nautische Erfahrung. Wissenschaftliche Überwachungsstationen überwachen die seismische Aktivität, was die Gegend für Touristen eingeschränkt macht.
Nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten etwa 30 japanische Matrosen eine eigenständige Gemeinschaft auf der Insel und blieben bis 1951, wo sie ein isoliertes, selbstversorgendes Leben führten. Sie nutzten lokale Ressourcen wie Kokosnüsse und Meeresfrüchte, um sich zu ernähren und ihre eigene Gesellschaft zu schaffen.
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