National Bureau of Economic Research, Forschungsinstitut in Cambridge, Vereinigte Staaten
Das National Bureau of Economic Research ist ein Forschungsinstitut in Cambridge und widmet sich der Untersuchung wirtschaftlicher Entwicklungen und finanzieller Verhaltensmuster in den Vereinigten Staaten. Die Einrichtung veröffentlicht kontinuierlich Arbeitspapiere, die Einblicke in Konjunkturzyklen und makroökonomische Zusammenhänge bieten.
Wesley Clair Mitchell gründete die Institution 1920, um Einkommensverteilung und Arbeitslosigkeit während der Progressive Era zu untersuchen. Diese Anfänge prägten die spätere Ausrichtung auf empirische Wirtschaftsforschung und Konjunkturanalyse.
Die Abkürzung NBER ist unter Fachleuten ein fester Begriff und steht für einen Ort, an dem Wirtschaftswissenschaftler neue Ansätze entwickeln und Daten auswerten. Hier entstehen Diskussionen, die später in Fachzeitschriften und öffentlichen Debatten über Wirtschaftspolitik auftauchen.
Das Büro befindet sich im Großraum Boston und ist auf wirtschaftswissenschaftliche Forschung spezialisiert, nicht auf touristischen Besuch. Wer sich für Wirtschaftsthemen interessiert, kann online auf zahlreiche Veröffentlichungen und Datensätze zugreifen.
Ein Komitee innerhalb der Organisation bestimmt offiziell den Beginn und das Ende von Rezessionen in den Vereinigten Staaten. Diese Festlegungen erfolgen oft Monate nach dem tatsächlichen Ereignis und werden von Medien und Märkten weltweit genau beobachtet.
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