Alamagan, Vulkaninsel in den Nördlichen Marianen, Vereinigte Staaten
Alamagan ist eine vulkanische Insel in den Nördlichen Mariannen mit einer Länge von etwa 5 Kilometern und einer maximalen Breite von etwa 4 Kilometern. Die Landschaft wird von Bandeera Peak dominiert, dessen Gipfel etwa 744 Meter über dem Meer liegt.
Die Insel wurde 1669 von dem spanischen Missionar Diego Luis de San Vitores entdeckt, der sie Concepción nannte. Um 1695 wurden die native Chamorro-Bevölkerung vom spanischen Reich zur Zwangsansiedlung nach Saipan deportiert.
Archäologische Funde wie Latte-Steine und Keramik zeigen, dass frühe Chamorro-Gemeinschaften hier siedelten. Diese Überreste geben Einblicke in die Bautraditionen und das Leben der ursprünglichen Bewohner.
Der Zugang zur Insel erfolgt hauptsächlich mit dem Boot von benachbarten Inseln aus. Es ist ratsam, sich vorher mit dem Büro des Bürgermeisters der Nordinseln in Verbindung zu setzen, um eine Fahrt zu vereinbaren.
Die Insel beherbergt die einzigen bekannten Exemplare von Leptecophylla mariannensis, einer Pflanze, die der japanische Botaniker Ryōzō Kanehira entdeckte. Diese seltene Art kommt nirgendwo sonst in der Welt vor.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.