Skagway, Küstengemeinde im Südosten Alaskas, Vereinigte Staaten.
Skagway ist eine Gemeinde an der Küste im südöstlichen Alaska, eingebettet zwischen Bergen und Fjorden entlang des Taiya Inlet. Die Stadt erstreckt sich auf wenige Straßen parallel zum Wasser, mit Holzbauten und Geschäften, die an die Architektur des späten 19. Jahrhunderts angelehnt sind.
Die Siedlung entstand 1897 als Ausgangspunkt für Goldsucher, die über die Bergpässe zu den Goldfeldern im kanadischen Yukon zogen. Nach dem Ende des Goldrausches um 1900 schrumpfte die Bevölkerung stark, und die Stadt blieb ein kleiner Hafen mit Erinnerungen an die Vergangenheit.
Der Name leitet sich von Tlingit-Wörtern ab, die sich auf raue See beziehen, und spiegelt die starken Nordwinde wider, die das Taiya Inlet prägen. Lokale Traditionen verbinden die Tlingit-Sprache mit dem Alltag der Hafengemeinde, wo Fischfang und Tourismus das Leben bestimmen.
Kreuzfahrtschiffe legen im Sommer täglich am Hafen an, was die Besucherzahl in den Straßen stark erhöht. Festes Schuhwerk ist für Ausflüge in die Umgebung ratsam, da Wege steil werden und Wetter schnell wechseln kann.
Ein alter Eisenbahnwaggon steht mitten in der Hauptstraße und dient als Informationspunkt für Besucher. Die Stadt behält ihre ursprünglichen Holzgehwege bei, die bei Regen rutschig werden und den Charakter der Goldrauschzeit bewahren.
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