Danvers, Historische Kolonialstadt in Essex County, Massachusetts
Danvers ist eine Kleinstadt im Essex County im Nordosten von Massachusetts, die Wohnviertel, Gewerbegebiete und Grünflächen entlang kleiner Wasserläufe vereint. Die Straßen führen durch ältere Ortsteile mit Häusern aus der Kolonialzeit und neuere Siedlungen mit Einkaufszentren und Schulen.
Die Siedlung entstand 1636 als Salem Village und trennte sich 1752 verwaltungsmäßig von Salem, wobei sie den Namen Danvers annahm. Die Hexenprozesse von 1692 begannen hier mit Anschuldigungen gegen mehrere Bewohner, die zu Hinrichtungen in der Nachbarstadt führten.
Die Stadt entwickelte sich als eigenständige Gemeinde nach der Umbenennung von Salem Village zu Danvers im Jahr 1752, ein Name, der an einen örtlichen Gutsbesitzer erinnert. Viele Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert stehen noch heute und zeigen den Baustil jener Zeit mit Holzverkleidungen und kleinen Fenstern.
Die Gemeinde liegt nördlich von Boston und ist über mehrere Hauptstraßen erreichbar, die durch Wohn- und Geschäftsviertel führen. Besucher finden Parkplätze bei den Geschäften und öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken und Parks im gesamten Gebiet verteilt.
Einheimische Landwirte züchteten im 19. Jahrhundert die Danvers-Half-Long-Karotte, eine Sorte mit konischer Form und süßem Geschmack, die sich gut lagern ließ. Diese Möhre wurde zur Grundlage für viele moderne Karottensorten, die heute weltweit angebaut werden.
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