Farallon de Pajaros, Vulkaninsel in den Nördlichen Marianen, Vereinigte Staaten.
Farallon de Pajaros ist ein Vulkankegel, der sich 360 Meter über den Meeresspiegel erhebt und eine Insel mit einer Länge von etwa 1,8 Kilometern und einer Breite von etwa 1,6 Kilometern bildet. Das Gelände ist geprägt von den typischen Merkmalen eines noch aktiven Vulkans mit steilen Hängen und wenig Vegetation.
Das Imperium Deutschland kontrollierte die Insel von 1899 bis 1914 als Teil Deutsch-Neuguineas, nachdem sie durch den Deutsch-Spanischen Vertrag erworben worden war. Nach dem Ersten Weltkrieg fiel die Insel unter japanische Verwaltung und später unter amerikanische Kontrolle.
Japanische Unternehmen richteten ab 1903 Vogelfangstationen auf der Insel ein, um Federn für den Export nach Japan und Europa zu sammeln. Diese Operationen prägten die frühe wirtschaftliche Nutzung des Ortes nachhaltig.
Die Insel bleibt unbewohnt und der Zugang ist auf Forschungsexpeditionen und geologische Überwachungsaktivitäten beschränkt, die spezielle Genehmigungen erfordern. Besucher sollten sich bewusst sein, dass die Vulkanaktivität regelmäßig überwacht wird und Landungen nur unter streng kontrollierten Bedingungen möglich sind.
Das U.S. Geological Survey Alaska Volcano Observatory führt ständige Überwachungsarbeiten durch und macht diesen Ort zum nördlichsten Punkt des Archipels der Marianeninseln. Die regelmäßigen Messungen liefern wichtige Daten über vulkanische Prozesse im pazifischen Raum.
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