Farallon de Medinilla, Abgelegene Insel der Nördlichen Marianen, Vereinigte Staaten.
Farallon de Medinilla ist eine kleine Insel in der nördlichen Marianen-Gruppe und ragt etwa 82 Meter aus dem Pazifischen Ozean auf. Das unbewohnte Eiland erstreckt sich über mehrere Kilometer und besteht hauptsächlich aus felsigem, steilem Terrain.
Der spanische Forscher Bernardo de la Torre dokumentierte diese Insel 1543 während einer Pazifik-Expedition und war damit der erste Europäer, der sie erreichte. Die Insel war bereits früher von Chamorro-Völkern bekannt und bewohnt, bevor die Europäer eintrafen.
Archäologische Ausgrabungen auf der Insel enthüllten Beweise früher Chamorro-Siedlungen, die auf indigene Präsenz vor dem europäischen Kontakt hinweisen.
Das Eiland ist völlig unbewohnt und bietet keinen öffentlichen Zugang für Besucher. Die US-Marine nutzt das Gebiet für Trainingsübungen, weshalb touristische Aktivitäten dort nicht möglich sind.
Die US-Marine führt auf dem unbewohnten Eiland regelmäßig Trainingsübungen durch, was es zu einem aktiven militärischen Trainingsgebiet macht. Dies ist einer der Gründe, warum die Insel der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.
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