Mount Pleasant, Wohnviertel in Washington, USA
Mount Pleasant ist ein Wohnviertel im Nordwesten von Washington, D.C., bekannt für seine viktorianischen Reihenhäuser und historischen Gebäude entlang baumbestandener Straßen. Die Straßen sind ruhig, die Häuser gut erhalten und das Viertel grenzt an den Rock Creek Park.
Das Viertel entstand in den 1870er Jahren als Washingtons erste Straßenbahnvorstadt auf ehemaligem Farmland, was es Menschen ermöglichte, außerhalb des dichten Stadtkerns zu wohnen. Im 20. Jahrhundert zogen nach und nach lateinamerikanische Einwanderer ein und prägten den Charakter des Viertels bis heute.
Die Mount Pleasant Street ist das lebendige Zentrum des Viertels, gesäumt von lateinamerikanischen Restaurants, kleinen Läden und Cafés, die den internationalen Charakter der Gegend widerspiegeln. Wer dort entlangläuft, bemerkt, wie die Gemeinschaft den öffentlichen Raum im Alltag nutzt.
Die nächstgelegene Metrostation ist Columbia Heights, von der aus das Viertel gut zu Fuß erreichbar ist. Wer das Gebiet erkunden möchte, sollte auf hügeligem Gelände rechnen, da einige Straßen deutlich abfallen.
Mount Pleasant war 1991 Schauplatz eines der wenigen Unruhen in Washington nach 1968, als Spannungen zwischen der Polizei und der Einwanderergemeinschaft eskalierten. Das Ereignis führte zu einem stärkeren Dialog zwischen der Stadt und den lateinamerikanischen Einwohnern der Gegend.
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