Paradise Garage, Gay-Tanzclub in SoHo, Manhattan, Vereinigte Staaten
Paradise Garage war ein Tanzclub in einem großen Industriegebäude in SoHo mit dunklen Wänden und einem geräumigen Tanzbereich. Das Lokal funktionierte als Mitgliederclub ohne Alkoholausschank und blieb an vielen Nächten bis zum Morgen des nächsten Tages geöffnet.
Der Club existierte von 1977 bis 1987 in einem Gebäude an der King Street und wurde zu einem zentralen Treffpunkt für die LGBTQ-Gemeinschaft. Die Schließung erfolgte kurz vor dem Tod des Besitzers Michael Brody.
Der Ort war ein Zufluchtsort für schwarze schwule Männer und andere Minderheiten, die hier ohne soziale Einschränkungen tanzen konnten. Die informelle Atmosphäre ermöglichte es den Besuchern, sich in alltäglicher Kleidung selbst zu sein und ihre Identität frei auszudrücken.
Als Club nur für Mitglieder war ein Zugang an die richtige Person oder Empfehlung gebunden, was zum Schutz der Gemeinschaft beitrug. Die späten Öffnungszeiten bedeuteten, dass Besucher flexibel planen konnten, ohne sich an typische Club-Stunden halten zu müssen.
Das Soundsystem wurde von DJ Larry Levan und Richard Long entwickelt und setzte neue Maßstäbe für die Audioqualität in New Yorks Clubs. Diese technische Erneuerung machte den Ort für seriöse Musikliebhaber zu einem Pilgerort.
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