Carnegie Deli, Jüdische Delikatessen-Restaurant nahe der Carnegie Hall, Manhattan, Vereinigte Staaten.
Das Carnegie Deli war ein Delikatessenladen in der 7. Avenue in Manhattan, der traditionelle jüdische Gerichte wie Pastrami-Sandwiches, Corned Beef und Matzoh-Ball-Suppe servierte. Das Restaurant erstreckte sich über mehrere Stockwerke und bot ein breites Angebot an klassischen Gerichten und zubereiteten Produkten.
Das Etablissement wurde 1937 gegründet und erhielt große Aufmerksamkeit, als Leo Steiner und Milton Parker es 1976 übernahmen und es zu einer kulinarischen Destination Manhattans machten. Die neuen Besitzer prägten die Identität des Ortes über Jahrzehnte hinweg.
Die Wände sind mit Fotos von Künstlern, Schauspielern und Komikern bedeckt, die während ihrer Auftritte in Broadwaytheater hier gelegenheitlich vorbeischauten. Diese Sammlung zeigt, dass der Ort lange Zeit ein beliebter Treffpunkt für Menschen aus der Unterhaltungsbranche war.
Der Laden befand sich in der Nähe von Carnegie Hall, was einen Besuch vor oder nach einem Konzert oder einer Show in den Theater der Gegend möglich machte. Kunden konnten Signaturprodukte wie Pastrami-Sandwich-Sets und Käsekuchen auch online bestellen und liefern lassen.
Die Sandwiches wurden mit etwa 450 Gramm Fleisch zubereitet, nicht weil es günstig war, sondern weil die Besitzer der Meinung waren, dass eine Mahlzeit so groß sein sollte, dass man sie nicht auffinish konnte. Diese großzügige Philosophie wurde zum Kennzeichen des Ladens.
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