Cerro Gordo Mines, Silber- und Bleiminen-Komplex in den Inyo Mountains, Kalifornien, USA.
Cerro Gordo ist ein ehemaliger Bergbaukomplex in den Inyo Mountains in Kalifornien, der auf etwa 2500 Metern Höhe liegt. Unterirdische Stollen durchziehen das Gebirge über mehr als 48 Kilometer und bilden ein weitläufiges Tunnelnetz.
Der Bergbau begann hier 1865, als Pablo Flores Silbervorkommen entdeckte, und entwickelte sich in wenigen Jahren zur wichtigsten Silbermine Kaliforniens. Die Förderung dauerte bis 1957 und brachte insgesamt mehr als 4,4 Millionen Unzen Silber sowie große Mengen an Blei und Zink hervor.
Mexikanische Bergleute nannten den Ort Cerro Gordo, was dicker Hügel bedeutet, ein Name der sich bis heute gehalten hat. Noch immer stehen einige Überreste von Lehmöfen, in denen früher das Silbererz geschmolzen wurde.
Der Komplex liegt abgelegen im Gebirge und ist nur über unbefestigte Straßen erreichbar, die bei schlechtem Wetter unpassierbar werden können. Besucher sollten ausreichend Wasser mitbringen, da es vor Ort keine natürlichen Quellen gibt.
Wasser musste ständig von Lasttieren zur Mine transportiert werden, da es in der Umgebung keine Quellen gab. Diese Abhängigkeit von externen Wasserlieferungen erschwerte den Betrieb erheblich und machte den Abbau deutlich aufwendiger als anderswo.
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