Brattle Street Church, Kongregationalistische Kirche in Boston, Massachusetts.
Die Brattle Street Church war eine kongregationalistische Kirche in Boston mit einer Backsteinfassade und einem markanten quadratischen Turm. In der Mauer des Turms war eine Kanonenkugel eingemauert, und das Gebäude beherbergte eine Glocke, die von John Hancock gestiftet wurde.
Die Kirche wurde 1698 gegründet und zog schnell einen Kreis einflussreicher Bürger aus Boston an. Das ursprüngliche Gebäude wurde 1872 durch einen Neubau ersetzt, der vom Architekten Henry Hobson Richardson entworfen wurde.
Die Brattle Street Church war für ihre offene Haltung gegenüber Kirchenmitgliedern bekannt, was sie von anderen Gemeinden in Boston unterschied. Diese Offenheit zog viele wohlhabende und einflussreiche Bürger an, die regelmäßig die Gottesdienste besuchten.
Die Kirche liegt im Herzen von Boston und ist gut zu Fuß von anderen historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt erreichbar. Öffentliche Verkehrsmittel sind die bequemste Möglichkeit, den Bereich zu erkunden, da Parkplätze in der Innenstadt begrenzt sind.
Kurz nach ihrer Gründung veröffentlichte die Gemeinde im Jahr 1699 ein Dokument, das eine offenere Aufnahmepolitik forderte, was ihr den Spitznamen 'Manifesto Church' einbrachte. Dieses Manifest war ein früher Ausdruck religiöser Toleranz in einer Stadt, die vor allem für ihren strengen Puritanismus bekannt war.
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