Camp-Jackson-Affaire, Bürgerkriegskonfliktort in St. Louis, Vereinigte Staaten
Camp Jackson war ein Militärübungsplatz in der Nähe des Mississippi River in St. Louis, wo Unionseinheiten auf bewaffnete Gegner trafen. Die Stätte spielte eine zentrale Rolle bei der frühen militärischen Konfrontation um die Kontrolle der Stadt.
Im Mai 1861 führte ein Unionsofficer mit Truppen das Lager an und sicherte die Kontrolle über darin versammelte bewaffnete Männer. Dieses Ereignis markierte einen Wendepunkt in der frühesten Phase des Bürgerkriegs in Missouri.
Das Camp Jackson war Schauplatz tiefgreifender Spannungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen der Stadt. Deutsche Einwanderer und einheimische Bürger vertraten dabei grundlegend unterschiedliche Positionen zum Krieg.
Der Ort befindet sich am Rande des Stadtzentrums von St. Louis und ist relativ leicht erreichbar. Besucher sollten sich bewusst sein, dass das Gelände heute in einem urbanen Umfeld liegt und begrenzte Besuchereinrichtungen bietet.
Das Ereignis führte zum Tod unbewaffneter Zuschauer, die in einer Menschenmenge getötet wurden. Dies war einer der ersten Momente im Krieg, in dem Zivilisten bei Kampfhandlungen zu Tode kamen.
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