Craters of the Moon National Wilderness, Vulkanisches Wildnisgebiet in Snake River Plain, Idaho.
Craters of the Moon National Wilderness ist ein 43.000 Hektar großes Schutzgebiet mit schwarzem Vulkangestein, zahlreichen Aschenkegeln und tiefen Rissen in der Landschaft. Das Gelände zeigt überall die Spuren von Vulkantätigkeit mit Lavafeldern und Spalten, die sich über große Entfernungen erstrecken.
Die Region wurde vor etwa 2.000 bis 2.500 Jahren durch Vulkanausbrüche geprägt, die die schwarze Lavalandschaft schufen, die heute zu sehen ist. Später nutzen Einheimische diese Vulkanfelder als Wanderrouten, wie alte Steinkreise bezeugen, die noch sichtbar sind.
Das Robert Limbert Visitor Center zeigt Ausstellungen über regionale Geologie und Pflanzenvielfalt, die Besucher heute selbst in der Landschaft entdecken können. Die wissenschaftlichen Displays helfen bei der Interpretation der Vulkanformation während des Gehens durch die schwarzen Lavafelder.
Besucher sollten viel Wasser mitbringen, da es unterwegs keine Wasserquellen gibt und die Hitze in der offenen Vulkanlandschaft erheblich sein kann. Für Übernachtungen ist eine kostenlose Genehmigung erforderlich, die am Besucherzentrum erhältlich ist.
Das Gebiet enthält einen der tiefsten bekannten Vulkanrisse auf der Erde, der stellenweise über 200 Meter tief ist und spezialisierte Tiere beherbergt. Diese extremen Lebensräume unterstützen Pflanzen und Insekten, die sonst nirgendwo in dieser Region vorkommen.
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