Provinz Xorazm, Verwaltungsregion im Nordwesten Usbekistans.
Die Xorazm-Region ist ein Verwaltungsgebiet im Nordwesten Usbekistans, das sich in den unteren Bereichen des Amu-Darya-Flusses erstreckt. Dieses Gebiet grenzt an Turkmenistan und an die autonome Republik Karakalpakstan.
Das Gebiet erhielt seinen administrativen Status im Januar 1938 während der sowjetischen Zeit als Bestandteil der Usbekischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 wurde es zu einer Region der unabhängigen Republik Usbekistan.
Der Name Xorazm stammt aus antiken Quellen und bezieht sich auf ein historisches Königreich, das die Identität der heutigen Bevölkerung prägt. Die Menschen hier sprechen einen eigenen Dialekt und bewahren Traditionen, die sich von anderen Teilen des Landes unterscheiden.
Die Region ist durch ein gut ausgebautes Verkehrsnetz mit Eisenbahn- und Straßenverbindungen erreichbar, das die Hauptstadt Khiva mit anderen Städten verbindet. Besucher finden hier ein trockenes Klima vor, daher ist leichte Kleidung und Sonnenschutz ratsam.
Hier wachsen die bekannten gurvak-Melonen in den Feldern, eine spezielle Sorte, die an das Klima und die Böden dieser Gegend angepasst ist. Trotz der knappen Wasserressourcen prägen ausgedehnte Baumwollfelder das Landschaftsbild und sind wirtschaftlich bedeutsam.
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