Petare, Urbane Siedlung in Miranda, Venezuela
Petare ist eine städtische Siedlung in der Region Miranda, die sich über Hügel und Täler an einer Höhe von 900 Metern erstreckt. Die Gegend wechselt zwischen älteren Wohnvierteln und modernen Bereichen, die in die Landschaft eingebettet sind.
Die Siedlung entstand 1621 aus einer Landvergabe an Eroberer, als spanische Grundbesitzer sie als Dulce Nombre de Jesús de Petare mit einer Kirche gründeten. Von dieser Zeit bis heute hat sich der Ort von einer Agrarregion zu einem Wohngebiet der Metropolregion Caracas entwickelt.
Das Zentrum zeigt Merkmale aus dem 18. Jahrhundert, und die Kirche beherbergt Gemälde und traditionelle Bauten aus dieser Zeit. Die Ortsgemeinschaft hat ihre kolonialen Wurzeln bewahrt, die noch heute im Straßenbild erkennbar sind.
Expressstraßen verbinden Petare mit dem Stadtzentrum von Caracas und ermöglichen eine relativ schnelle Anreise. Besuchende sollten die Topografie mit Hügeln berücksichtigen und geeignetes Schuhwerk tragen, um die verschiedenen Höhenlagen zu bewältigen.
Der Ort war lange Zeit ein wichtiger Produzent von Kaffee, Kakao und Zuckerrohr, bevor die Urbanisierung die Landwirtschaft verdrängte. Heute erinnern die Namen und Strukturen einiger Viertel noch an diese landwirtschaftliche Vergangenheit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.