Puerto Ayacucho, Verwaltungszentrum in der Region Amazonas, Venezuela
Puerto Ayacucho ist eine Verwaltungsstadt in der Amazonas-Region Venezuelas, die sich an den Ufern des Orinoco-Flusses erstreckt. Die Stadt liegt in der Nähe der Atures-Stromschnellen, die die Schiffbarkeit dieses großen südamerikanischen Flusses unterbrechen.
Der Ingenieur Santiago Aguerrevere gründete die Stadt 1928 als Transportzentrum und ersetzte damit San Fernando de Atabapo als administrative Hauptstadt der Region. Die Gründung war Teil des Plans, die Zugänglichkeit und Kontrolle des Amazonas-Gebiets zu verbessern.
Das Ethnologische Museum der Amazonas zeigt Gegenstände und Informationen über die indigenen Völker der Region, darunter die Yanomami, Panare, Piaroa und Guajibo. Besucher können dort ihre traditionellen Lebensweisen und handwerklichen Fertigkeiten kennenlernen.
Reisende erreichen die Stadt mit Flügen der Fluggesellschaft Conviasa über den Flughafen Cacique Aramare oder über zwei Hauptstraßen, die ins Zentrum Venezuelas führen. Die beste Zeit zum Besuch ist während der Trockenzeit, wenn die Straßenbedingungen günstiger sind.
Eine natürliche Formation namens Tobogan de la Selva befindet sich in der umliegenden Regenwald-Region und bildet eine rutschige Wasserrutsche auf glattem Granitgestein. Dieses unerwartete Naturspielzeug ist für Besucher eher eine versteckte Entdeckung im Dschungel als ein bekannter Touristenort.
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