Venezuelan Coastal Range, Gebirgskette im Norden Venezuelas.
Die Venezuelan Coastal Range ist ein Gebirgssystem in Carabobo und anderen nördlichen Bundesstaaten Venezuelas, das sich entlang der Karibikküste erstreckt. Die Formation besteht aus zwei parallelen Kämmen, die Täler und Hochflächen zwischen Küste und Inland einschließen.
Die Bergkette bildete während der Kolonialzeit eine natürliche Trennlinie zwischen den Küstensiedlungen und den Gebieten im Landesinneren. Diese Barriere beeinflusste die Entwicklung der Handelsrouten und den Bau von Verbindungswegen durch die Pässe.
Der Name Cordillera de la Costa verbindet die Bergkette sprachlich mit dem nahegelegenen Karibischen Meer, während die Hänge heute landwirtschaftlich geprägt sind. Besucher können noch immer traditionelle Anbauweisen in Terrassen entlang der steilen Abhänge beobachten.
Wanderwege und Aussichtspunkte verteilen sich über die gesamte Bergkette, wobei der Zugang je nach Region variiert. Besucher sollten für wechselnde Bedingungen vorbereitet sein, da Höhenunterschiede das Wetter rasch ändern können.
Die Bergkette erzeugt unterschiedliche Klimazonen auf kurzer Distanz, sodass Besucher innerhalb weniger Stunden von trockener Vegetation zu dichtem Nebelwald wechseln können. Diese Vielfalt zeigt sich besonders deutlich an den Osthängen, wo Feuchtigkeit vom Meer aufsteigt.
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