Pariaguán Tierra Soñada, Siedlung in Venezuela
Pariaguán Tierra Soñada ist eine Kleinstadt im Bundesstaat Anzoátegui, Venezuela, die auf einem Hochplateau nahe mehrerer Flüsse liegt. Die breiten Straßen sind von Häusern aus Holz und Ziegelstein gesäumt, und einfache Gebäude wechseln sich mit neueren Bauten ab.
Die Stadt wurde 1744 von spanischen Missionaren gegründet, die zusammen mit der lokalen indigenen Bevölkerung eine kleine Kirche und Wohnhäuser errichteten. Im Laufe der Zeit wuchs sie von einer religiösen Siedlung zu einem regionalen Verwaltungszentrum heran, das auch im venezolanischen Unabhängigkeitskampf eine Rolle spielte.
Der Name der Stadt geht auf einen indigenen Anführer aus dem frühen 18. Jahrhundert zurück, an den die Bewohner bis heute erinnern. Bei den Gründungsfeierlichkeiten im Juni füllen traditionelle Llanera-Musik und Tänze die Straßen.
Die Stadt ist mit dem Bus von anderen Städten aus erreichbar, und vor Ort stehen Taxis zur Verfügung. Grundlegende Geschäfte und Märkte decken den täglichen Bedarf ab, sodass ein kurzer Aufenthalt gut geplant werden kann.
Die Region liegt im Herzen des Orinoco-Ölgürtels, wo die Erdölförderung die Wirtschaft der Stadt stark prägt. Dennoch hält die Cariña-Gemeinschaft von Santa Cruz de Cachipo in der Nähe ihren traditionellen MareMare-Tanz bei Zeremonien lebendig.
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