Tucacas, city in Venezuela
Tucacas ist eine kleine Küstenstadt im Bundesstaat Falcón, Venezuela, die am Rand eines Nationalparks liegt. Der Ort verfügt über einen Hafen, von dem aus Boote zu den umliegenden Inseln, Riffen und Mangrovenkanälen aufbrechen.
Der spanische Entdecker Alonso de Ojeda landete 1499 an dieser Küste zusammen mit Américo Vespucio und Juan de la Cosa. Im 19. Jahrhundert erhielt der Ort eine Eisenbahnlinie, die erste Venezuelas, die Kupfererz von den Minen in Boca de Aroa zum Hafen transportierte.
Der Name Tucacas stammt von einer indigenen Gruppe, die diese Küstenregion einst bewohnte. Am Hafen des Ortes treffen sich Fischer und Bootsführer täglich, und frischer Fisch gehört zu den Grundnahrungsmitteln des lokalen Alltags.
Der Stadthafen ist der beste Ausgangspunkt, um die Inseln und Kanäle des Nationalparks zu erreichen. Bei Bootsfahrten empfiehlt es sich, Sonnenschutz, Insektenschutzmittel und ausreichend Wasser mitzunehmen.
Cayo Punta Brava ist die einzige Insel des Nationalparks, die über eine Brücke mit dem Auto erreichbar ist. Das macht es möglich, direkt an den Strand zu fahren, ohne ein Boot besteigen zu müssen.
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