Santa Elena de Uairén, Grenzstadt in Bolívar, Venezuela
Santa Elena de Uairén ist eine Stadt in den Höhen von Bolívar nahe der brasilianischen Grenze. Das Gebiet liegt etwa 900 Meter über dem Meeresspiegel und dient als Ausgangspunkt für Touren zu beeindruckenden Naturlandschaften in der Umgebung.
Die Stadt wurde 1923 von Lucas Fernández Peña gegründet und erhielt ihren Namen nach seiner Tochter Elena und dem nahe gelegenen Uairén-Fluss. Die Gründung markierte den Beginn der Besiedlung dieser Grenzregion.
Die Pemon-Indigenen sind in der Gemeinde Manak Krü präsent und prägen das tägliche Leben mit ihrer Sprache und ihren Traditionen. Man sieht hier traditionelle Handwerkspraktiken und hört oft Pemon neben Spanisch in den Straßen.
Reiseagenturen in der Stadt bieten organisierte Touren zu den umliegenden Naturattraktionen an. Besucher finden hier Unterkunftsmöglichkeiten und andere Dienstleistungen, die für längere Aufenthalte zur Erkundung der Region notwendig sind.
Das Gebiet zieht viele brasilianische Besucher an, die zum Einkaufen und für Durchgangsreisen kommen. Die Nähe zur Grenze macht es zu einem wichtigen Handels- und Begegnungsort zwischen den beiden Ländern.
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