Bolívar Square, Hauptplatz im Stadtteil Catedral, Caracas, Venezuela.
Der Plaza Bolívar ist der Hauptplatz im Catedral-Viertel von Caracas und wird von einer Reiterstatue des Befreiers von Südamerika geprägt, die von afrikanischen Tulpenbäumen und Jakarandas umgeben ist. Der Platz wird von der Kathedrale, dem Erzbischofspalast, dem Rathaus und dem Föderalen Legislativpalast begrenzt und bildet den Kern des historischen Zentrums.
Der Platz wurde 1567 als Plaza Mayor gegründet und bildete den Mittelpunkt des ursprünglichen 24-Quadrate-Layouts, auf dem Caracas erbaut wurde. Diese frühe Planung prägte die Stadt für Jahrhunderte und machte den Platz zum ältesten und wichtigsten öffentlichen Raum der Hauptstadt.
Der Platz ist ein Treffpunkt für Anwohner, die hier miteinander sprechen und Kinder schwarze Eichhörnchen füttern, während Verkäufer traditionelle Getränke anbieten. Dies ist ein Ort, an dem sich das alltägliche Leben der Stadt abspielt.
Der Platz lässt sich leicht zu Fuß erkunden und ist von den angrenzenden Regierungsgebäuden umgeben, die auch für Besucher zugänglich sind. Die beste Zeit zum Besuch ist am frühen Morgen oder am Nachmittag, wenn der Platz weniger überlaufen ist und man die Denkmäler besser sehen kann.
Die Reiterstatue wurde 1874 in München gegossen und enthält unter ihrem Sockel historische Dokumente, Münzen und die Unabhängigkeitserklärung. Dies macht den Platz nicht nur zu einem öffentlichen Raum, sondern auch zu einem symbolischen Behältnis der nationalen Geschichte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.