Cenotafio de Francisco de Miranda, Denkmal in Venezuela
Der Cenotafio de Francisco de Miranda ist ein Denkmal in Caracas, das eine zentrale Persönlichkeit der venezolanischen Unabhängigkeit würdigt und sich im Nationalheiligtum der Stadt befindet. Das Werk des italienischen Bildhauers Julio Roversi besteht aus einer Grabstelle mit geöffneten Türen, über der eine Statue Mirandas in Militäruniform steht, umgeben von symbolischen Darstellungen wie einem Adler und einer Freiheitsfigur.
Der Cenotafio wurde 1896 von Präsident Joaquín Crespo zum Gedenken an Mirandas Tod und zum 80. Jahrestag seiner Befreiung eingeweiht, da Mirandas sterbliche Überreste nicht in Venezuela ruhen. Miranda wurde 1812 nach dem Sturz der Ersten Republik von spanischen Streitkräften gefangen genommen und verbrachte seine letzten Jahre bis zu seinem Tod 1816 in spanischen Gefängnissen, darunter La Carraca in Cádiz.
Der Cenotafio befindet sich im Nationalheiligtum, einem Ort, an dem Venezuela seine wichtigsten Persönlichkeiten der Unabhängigkeit ehrt. Der Ort wird am 5. Juli begangen, wenn Paraden durch Caracas führen, um Mirandas Andenken und den Kampf um die Freiheit zu würdigen.
Das Denkmal befindet sich im Nationalheiligtum in der Pfarrgemeinde Altagracia in Zentrum-Caracas und ist leicht zu erreichen, wenn man die Stadt erkundet. Der Ort ist ruhig und wird oft von Führern begleitet, die die Geschichte erklären und ein respektvolles Erlebnis bieten.
Miranda war nicht in Venezuela begraben, sondern wurde in einer Massengrabanlage in Spanien beerdigt, was erklärte, warum ein Cenotaph statt eines echten Grabes errichtet wurde. Der Künstler Arturo Michelena schuf 1896 ein berühmtes Gemälde von Miranda in seiner Gefängniszelle in La Carraca, das seine letzte Zeit vor seinem Tod 1816 festhielt.
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