Đà Lạt, Bergstadt im Zentralen Hochland, Vietnam.
Đà Lạt ist eine Stadt mit rund 400.000 Einwohnern im zentralen Hochland von Vietnam, die sich zwischen Kiefernwäldern und Hügeln auf etwa 1.500 Metern Höhe ausbreitet. Kolonialbauten mit Spitzdächern stehen neben modernen Apartmenthäusern, während sich zwischen den Straßen Blumenbeete und kleine Parks verteilen.
Der französische Bakteriologe Alexandre Yersin kam 1893 in diese Gegend und schlug vor, hier eine Sommerresidenz für die Kolonialverwaltung zu errichten. In den folgenden Jahrzehnten entstanden Villen, Sanatorien und Schulen im französischen Stil, die teilweise bis heute genutzt werden.
Seit über einem Jahrhundert kommen Paare hierher, um Hochzeitsfotos zwischen blühenden Gärten und alten Kolonialvillen zu machen. Die Straßen tragen noch heute französische Namen, und viele Bewohner betreiben kleine Gewächshäuser direkt hinter ihren Häusern.
Die Stadt liegt etwa sechs Stunden Busfahrt nordöstlich von Ho-Chi-Minh-Stadt und ist auch per Flugzeug von Hanoi oder Danang erreichbar. Wegen der kühlen Temperaturen sollten Besucher eine leichte Jacke mitbringen, besonders für Abende und frühe Morgenstunden.
In den frühen Morgenstunden verkaufen Händler frisch gepflückte Erdbeeren direkt am Straßenrand, die auf den umliegenden Farmen während der Nacht geerntet wurden. An den Hängen rund um das Stadtzentrum wachsen außerdem wilde Hortensien, die sich im Frühling violett und rosa färben.
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