Rach Gia, Hafenstadt in der Provinz Kien Giang, Vietnam
Rạch Giá ist eine Hafenstadt an der Bucht von Rach Gia, die sich entlang des Nordufers der Mündung des Cai Lon erstreckt. Die Stadt liegt strategisch an der Küste des Golfs von Thailand und dient als wichtiger Hafen der Region.
Das Gebiet war ursprünglich unter dem Namen Kramuon-Sa bekannt, bis es 1715 unter vietnamesische Kontrolle kam. Die Herrscher der Nguyen-Dynastie aus Hue errichteten ihre Schutzherrschaft über dieses ehemals kambodschanische Territorium.
Tempel und buddhistische Pagoden prägen das Stadtbild und zeigen die religiöse Vielfalt der Region. Die Bauten spiegeln die Vermischung verschiedener Kulturen wider, die hier über lange Zeit zusammengelebt haben.
Das Flugfeld verbindet die Stadt regelmäßig mit Ho-Chi-Minh-Stadt, während Fähren von den zentralen Anlegestellen zu den Inseln Phu Quoc und Nam Du fahren. Besucher sollten die Anlegestellen im Zentrum aufsuchen, wenn sie die Inseln mit dem Boot erreichen möchten.
Die Stadt führte Vietnams Küstenerweiterung durch das 'lan bien'-Projekt an, das sein Territorium durch Bauarbeiten im Meer vergrößerte. Dieses ehrgeizige Vorhaben zeigte, wie die Stadt ihren Hafen und seine Kapazität durch innovative Methoden vergrößerte.
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