Hải Phòng, Hafenstadt im Nordosten Vietnams
Haiphong liegt an der Mündung des Cam-Flusses im Nordosten Vietnams und ist die drittgrößte Stadt des Landes. Die Verwaltung gliedert sich in acht städtische und sechs ländliche Bezirke, die sich über flaches Küstengebiet erstrecken.
In den späten Jahren des 19. Jahrhunderts bauten französische Kolonialherren hier ihren wichtigsten Marinestützpunkt in Indochina auf. Die strategische Lage am Meer machte die Stadt zu einem militärischen und wirtschaftlichen Knotenpunkt während der Kolonialzeit.
Der Name stammt vom vietnamesischen Wort für Küste und Verteidigung und erinnert daran, dass diese Gegend früher als Festung diente. Wer heute durch die alten Viertel läuft, sieht noch immer französische Architektur neben traditionellen Tempeln und modernen Hochhäusern.
Reisende erreichen die Stadt über den Internationalen Flughafen Cat Bi oder mit Zügen aus Hanoi. Die Nationalstraße 10 verbindet die Umgebung mit dem Zentrum und führt durch alle wichtigen Bezirke.
Diese Gegend war der erste Ort auf dem südostasiatischen Festland, der mit elektrischem Strom versorgt wurde. Die frühe Einführung dieser Technik veränderte das Leben in der Hafenstadt bereits vor über einem Jahrhundert.
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