Vietnamese Demilitarized Zone, Militärische Demarkationslinie in der Provinz Quang Tri, Vietnam.
Die Demilitarisierte Zone in Zentralvietnam war eine Pufferregion, die sich etwa 5 Kilometer nördlich und südlich der Grenzlinie ausstreckte. Heute können Besucher Bunker, Tunnel und Friedhöfe erkunden, die aus dieser Periode stammen.
Nach dem Ende des ersten Indochinakriegs 1954 wurde die Zone als provisorische Trennlinie zwischen Nord- und Südvietnam festgelegt. Sie blieb bis zur Wiedervereinigung 1975 ein stark befestigtes und umkämpftes Grenzgebiet.
Das Gebiet trägt die Erinnerung an Menschen, die hier unter extremen Bedingungen lebten und arbeiteten. Die Ruinen und Denkmäler zeigen, wie Gemeinschaften ihre Existenz unter ständiger Gefahr bewahrt haben.
Die beste Zeit zum Besuch ist während der trockenen Jahreszeit, wenn Straßen und Wanderwege leicht zugänglich sind. Geführte Touren von Dong Ha oder Hue aus sind die einfachste Möglichkeit, um die Sehenswürdigkeiten zu erkunden.
Der Ben-Hai-Fluss war der natürliche Grenzpunkt zwischen den beiden Ländern und wird von einer Brücke überquert, die mit zwei Farben angestrichen ist. Diese farbliche Aufteilung symbolisiert die einstige politische Spaltung, die hier verlief.
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