Công viên Hòa Bình, Koreanischer Stadtpark im 5. Bezirk, Ho Chi Minh Stadt, Vietnam.
Công viên Hòa Bình ist ein koreanisch geprägter öffentlicher Park im Bezirk 5 von Ho-Chi-Minh-Stadt mit einem achteckigen Pavillon im traditionellen koreanischen Baustil. Der Pavillon steht an der Kreuzung der Straßen Hung Vuong, Su Van Hanh und Nguyen Chi Thanh und bildet das Zentrum dieses Grünbereichs, der verschiedene Erholungsmöglichkeiten für Anwohner bietet.
Der Pavillon wurde 1972 von dem Mönch und Künstler Lee Man-bong entworfen, während die Beziehungen zwischen Vietnam und Südkorea sich intensivierten. Dieses Bauwerk dokumentiert eine wichtige Periode der diplomatischen und kulturellen Annäherung zwischen den beiden Ländern.
Der Pavillon trägt den Namen Dinh Hoa Binh und war ursprünglich mit Dancheong-Mustern verziert, einem traditionellen koreanischen Dekorationsstil mit mehrfarbigen Mustern auf Holzstrukturen. Besucher können diese kunstvolle Gestaltung noch heute sehen und erkennen, wie die koreanische Handwerkstradition in diesem öffentlichen Raum zum Ausdruck kommt.
Der Park ist leicht zugänglich über die drei Straßen, die sich an diesem Ort treffen, und bietet einen ebenen Bereich für Spaziergänge und Entspannung. Besucher sollten am besten tagsüber kommen, wenn der Ort von Anwohnern belebt ist und die Umgebung gut sichtbar ist.
Der Pavillon folgt dem architektonischen Stil Palgagjeong, ein Entwurfsmuster, das in ganz Südkorea beliebt ist, aber in Südvietnam nur selten anzutreffen ist. Dieses ungewöhnliche Gebäude macht den Park zu einem seltenen Beispiel für koreanische Gedenkarchitektur in dieser Region.
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