Taizz, Historische Hochlandstadt im Südwesten des Jemen
Ta'izz ist eine Stadt im Hochland im Südwesten Jemens, die sich auf 1.400 Metern Höhe an den nördlichen Hängen des Berges Subr ausbreitet. Sie wird durch mehrstöckige Wohnhäuser und antike Moscheen geprägt, die das Stadtbild charakterisieren.
Die Ayyubiden gründeten die Stadt 1175 als ihre Hauptstadt und machten sie zu einem wichtigen Verwaltungszentrum. Die Rasuliden-Dynastie übernahm die Herrschaft später und behielt ihre Bedeutung bis zum 15. Jahrhundert.
Die Stadt ist bekannt für ihre religiösen Bauwerke, darunter die Al-Mudhaffariyyah-Moschee und die Kairoer Zitadel, die das Stadtbild prägen und Besucher anziehen. Diese Strukturen spiegeln die spirituelle Bedeutung wider, die der Ort für die lokale Gemeinschaft hat.
Die Stadt funktioniert als Verkehrsknotenpunkt mit ganzjährig befahrbaren Straßen zu Mocha an der Roten-Meer-Küste, nach Sanaa im Norden und nach Aden. Besucher sollten sich der Höhenlage bewusst sein und sich entsprechend vorbereiten.
Die Region ist Jemens wichtigste Anbauregion für Kaffee und produziert auch Blätter der Khatpflanze sowie verschiedene andere Feldfrüchte. Diese Landwirtschaft ist tief in der lokalen Wirtschaft und Geschichte der Gegend verankert.
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