Kamaran, Insel im Roten Meer im Bezirk Kamaran, Jemen
Kamaran ist eine Insel im Roten Meer, die von Korallenriffen umgeben ist. Die Insel erstreckt sich über etwa 18 Kilometer in der Länge und 7 Kilometer in der Breite.
Britische Streitkräfte übernahmen die Insel 1915 während des Ersten Weltkriegs. Sie verwalteten sie von Aden aus, bis der Jemen 1967 unabhängig wurde.
Der Name Kamaran stammt aus dem Arabischen und bezieht sich auf die doppelte Mondspiegelung, die man von den Küsten der Insel aus sehen kann. Dieses poetische Merkmal prägt das Selbstverständnis der Inselbewohner bis heute.
Drei Fischerdörfer an der Westküste sind mit Schiffe erreichbar, obwohl die Landung während rauer See schwierig sein kann. Besucher sollten sich auf begrenzte Annehmlichkeiten und einfache Unterkünfte einstellen.
Bis 1952 diente die Insel als große Quarantänestation für Pilger auf dem Weg nach Mekka. Reisende aus Ostafrika und Südasien nutzten diesen wichtigen Zwischenstopp.
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