Oskarshall, Neogotischer Sommerpalast in Bygdøy, Norwegen
Oscarshall ist ein neugotisches Sommerpalais aus hellem Stein mit charakteristischen Türmen und Spitzen, das auf der Halbinsel Bygdøy liegt. Das Gebäude überblickt die Bucht Frognerkilen und wird von einem Park umgeben, der das Anwesen einrahmt.
König Oscar I. und Königin Joséphine ließen das Schloss von dänischen Architekten Johan Henrik Nebelong entwerfen und 1852 fertigstellen. Das Gebäude entstand als königlicher Rückzugsort während der Personalunion zwischen Norwegen und Schweden.
Der Speisesaal zeigt Gemälde norwegischer Künstler des 19. Jahrhunderts und bietet Einblick in die Kunstgeschichte dieser Zeit. Die Räume erzählen von königlichen Geschmäckern und künstlerischen Vorlieben, die damals gepflegt wurden.
Das Palais ist von Mai bis September für Besucher geöffnet, wobei geführte Touren den Innenraum und den Park erschließen. Es ist ratsam, sich vorab anzumelden, da die Führungen begrenzte Teilnehmerzahlen haben und Plätze schnell vergeben sind.
Ein Teil des Anwesens, die Königin-Joséphine-Galerie, zeigt grafische Werke darunter solche der heutigen Königin Sonja. Diese unerwartete künstlerische Verbindung verbindet die Geschichte des Palastes mit der Gegenwart des norwegischen Königshauses.
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