Norsk Folkemuseum, Kulturhistorisches Museum in Bygdøy, Norwegen
Das Norwegian Museum of Cultural History ist ein kulturhistorisches Museum im Stadtteil Bygdøy in Oslo, das norwegische Architektur und Alltagskultur aus verschiedenen Epochen zeigt. Die Anlage erstreckt sich über ein großes Freigelände mit Holzhäusern, Höfen und Werkstätten, die aus allen Landesteilen hierher gebracht wurden.
Der Bibliothekar Hans Aall gründete die Sammlung 1894, um das ländliche Erbe Norwegens vor dem Verschwinden zu bewahren. Die königliche Sammlung von König Oskar II. wurde später hinzugefügt, wodurch die Ausstellung um städtische und höfische Objekte erweitert wurde.
Der Name des Museums stammt aus der Zeit, als Norwegen seine eigene nationale Identität nach Jahrhunderten unter dänischer und schwedischer Herrschaft zu definieren begann. Besucher sehen heute Menschen in historischer Kleidung, die alte Handwerkstechniken vorführen und das Leben auf dem Land nachstellen.
Die weitläufige Anlage eignet sich gut für einen halben Tag Besuch, wobei bequeme Schuhe wegen der Wege zwischen den Gebäuden empfehlenswert sind. Mehrere Innenräume zeigen Möbel und Alltagsgegenstände aus verschiedenen Zeiten, während draußen zwischen den Häusern Gärten und offene Höfe liegen.
Eine mittelalterliche Stabkirche aus dem Jahr 1200 wurde komplett zerlegt und hier wieder aufgebaut, wobei das ursprüngliche Holzgerüst erhalten blieb. Im Innenraum sieht man geschnitzte Drachen und andere Figuren aus der Zeit, als Norwegen gerade zum Christentum überging.
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