Frognerkilen, Natürliche Bucht und Hafen in Oslo, Norwegen
Frognerkilen bildet den westlichsten Teil des Hafens von Oslo und erstreckt sich entlang der Küstenlinie, wo die Havnepromenade auf den Weg rund um die Halbinsel Bygdøy trifft. Die Bucht wird von zwei Clubhäusern geprägt und dient als natürlicher Ankerplatz mit zahlreichen Anlegemöglichkeiten.
Die Bucht war während des 18. Jahrhunderts ein wichtiger Holzverschiffer- und Umschlaghafen mit direkter Verbindung zu den umliegenden Wäldern. Ihr Name stammt vom benachbarten Frogner-Gut, das einst das Küstengebiet besaß und prägte.
Die Bucht wird von zwei markanten Klubhäusern geprägt: Kongen, Sitz des Christiania Roklub an der Ostseite, und Dronningen, wo der Königlich Norwegische Yachtclub seinen Sitz hat. Diese Häuser sind zentrale Treffpunkte für Bootsfahrer und geben der Bucht ihre besondere gesellschaftliche Bedeutung.
Der geschützte Ort macht die Bucht zu einem idealen Naturhafen für Boote, mit verschiedenen Anlegeplätzen und Marinedienstleistungen, die das ganze Jahr über zur Verfügung stehen. Besucher können die Bucht bequem von der Havnepromenade oder beim Spaziergang um Bygdøy herum erkunden.
1908 wurde die Bucht zum Drehort des ersten norwegischen Spielfilms, Fiskerlivets farer, ein wichtiger Meilenstein für das frühe norwegische Kino. Der Film wurde direkt an diesem Hafen mit echten lokalen Bedingungen gedreht.
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