Sæterhytten, Kulturgut in Norwegen
Sæterhytten ist ein ehemaliges königliches Gästehaus auf Bygdøy, das ursprünglich als Badeanstalt konzipiert wurde, bevor es König Karl XV. für Erholung umgestalten ließ. Das Gebäude besteht aus einfachen Räumen mit typischer 19. Jahrhundert-Ausstattung und traditionellen norwegischen Handwerkstechniken.
König Karl XV. ließ das Gebäude um 1850 errichten, um einen privaten Rückzugsort auf Dronningberget zu schaffen, wo die königliche Familie und ihre Gäste die Aussicht über die Bucht genießen konnten. Das Haus prägt die Geschichte des Bygdøy-Gebiets als königliches Erholungszentrum seit der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Sæterhytten trägt seinen Namen aus der Tradition der norwegischen Landwirtschaft, wobei «Sæterbygning» ursprünglich Sommerwohnstätten für Hirten bezeichnete. Heute spiegelt das Haus die Handwerkspraktiken und den Lebensstil des 19. Jahrhunderts wider, wodurch Besucher nachvollziehen können, wie die königliche Familie und ihr Gefolge in dieser Epoche lebten.
Der Ort befindet sich auf der Halbinsel Bygdøy und ist zu Fuß über markierte Wege erreichbar, die durch das gesamte Gebiet führen. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da das Gelände hügelig ist und mehrere Pfade zu den verschiedenen historischen Stätten führen.
Bei der Restaurierung 2011 entdeckten Restauratoren unter den späteren Änderungen ursprüngliche architektonische Details, die zeigen, dass das Haus einmal als luxuriöses Badeanstalt konzipiert war. Diese Entdeckung gab neuen Einblick in königliche Lebensgewohnheiten und wurde bei der Wiederherstellung berücksichtigt, um die ursprüngliche Funktion des Ortes zu würdigen.
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