Gjøa, Museumsschiff im Fram-Museum, Oslo, Norwegen
Die Gjøa ist ein 21,3 Meter langer Segler aus Holz, der im Fram-Museum in Oslo ausgestellt ist und die typischen Merkmale eines Polarschiffes zeigt. Der Bug ist verstärkt, die Rumpfform ist kompakt, und die Konstruktion zeugt von den Anforderungen des Eises und der extremen Bedingungen, für die sie gebaut wurde.
Das Schiff wurde 1872 in Rosendal gebaut und erlangte Berühmtheit als erstes Schiff, das die Nordwestpassage unter Roald Amundsen zwischen 1903 und 1906 durchquerte. Diese Fahrt löste eine neue Ära der Polarforschung aus und bestätigte Norwegens Rolle als führende Seefahrernation.
Das Schiff trägt den Namen einer inuit-inspirierten Bezeichnung und symbolisiert die Verbindung zwischen norwegischen Seefahrern und der Arktis. Besucher können sehen, wie das Schiff als Werkzeug der Erforschung und des Austauschs fungierte.
Das Museum ermöglicht Besuchern, das Schiff von innen zu betreten und die enge Anordnung der Kabinen, Lagerräume und Navigationsausrüstung zu sehen. Es ist hilfreich, mit einem Audioguide oder einer geführten Tour zu beginnen, um die technischen Details und die Aufgaben der Mannschaft besser zu verstehen.
Ein Ort in Kanada namens Gjoa Haven in Nunavut wurde nach diesem Schiff benannt, da es dort zwei Winter während seiner legendären Fahrt verbrachte. Der Name erinnert an die Anwesenheit des Schiffes und die Beziehung zu den lokalen Inuit-Gemeinschaften, die die Expeditionsmitglieder unterstützten.
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