Annapurna Himal, Berggipfel in der Provinz Gandaki, Nepal
Annapurna ist ein Gipfel im Himalaya-Gebirge in der Provinz Gandaki in Nepal, der 8091 Meter über dem Meeresspiegel aufragt und damit zu den zehn höchsten Bergen der Welt zählt. Der Berg bildet den Mittelpunkt eines Massivs mit mehreren weiteren Gipfeln, das von tiefen Tälern und Gletschern umgeben ist und eine schroffe Landschaft aus Fels und Eis präsentiert.
Am 3. Juni 1950 erreichten die französischen Bergsteiger Maurice Herzog und Louis Lachenal als erste Menschen den Gipfel und schrieben damit Geschichte als Erstbesteigung eines Achttausenders. Spätere Expeditionen eröffneten neue Routen an anderen Flanken, die jedoch wegen häufiger Lawinen und Felsabbrüche zu den gefährlichsten Aufstiegen weltweit zählen.
Der Name entstammt der Hindu-Göttin Annapurna, deren Tempel am Südhang Pilger aus Nepal und Indien anzieht. Viele Dörfer entlang der Trekkingrouten bewahren tibetische Traditionen und feiern Feste, bei denen Gipfel als heilige Wächter verehrt werden.
Bergsteiger benötigen eine Genehmigung und versuchen den Aufstieg meist im Frühjahr oder Herbst, wenn die Wetterbedingungen weniger Gefahren bergen. Viele Besucher wählen Trekkingtouren rund um das Massiv, die keinen technischen Aufstieg erfordern und Einblicke in die Hochgebirgswelt bieten.
Die Südwand erhebt sich nahezu senkrecht über 3000 Meter und gilt als eine der schwierigsten Herausforderungen für Extrembergsteiger. Weniger bekannt ist, dass der Berg eine der höchsten Sterblichkeitsraten aller Achttausender aufweist, was ihn zu einem Prüfstein für Erfahrung und Vorsicht macht.
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