Manaslu, Gipfel im Distrikt Gorkha, Nepal.
Manaslu ist ein Gipfel aus Granit im Distrikt Gorkha in Nepal, der sich auf 8163 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und damit den achthöchsten Punkt der Erde markiert. Die Masse des Berges dominiert die Landschaft der Region Mansiri Himal und zeigt schroffe Felswände sowie weitläufige Gletscher, die von der Basis bis zum Gipfel verlaufen.
Japanische Bergsteiger Toshio Imanishi und Gyalzen Norbu erreichten am 9. Mai 1956 als erste den Gipfel und begründeten eine lange Tradition japanischer Expeditionen zu diesem Berg. Mehrere frühere Versuche waren gescheitert, bevor diese Route durch die Nordostflanke den Erfolg brachte.
Der Name stammt aus dem Sanskrit und bedeutet Berg der Seele, was die tief verwurzelte Verbindung zu buddhistischen Klöstern und Gebetsfahnen in den umliegenden Dörfern widerspiegelt. Pilger und Einheimische betrachten den Gipfel als heiligen Ort, der in ihrem Alltag eine spirituelle Rolle spielt.
Bergsteiger benötigen mehrere offizielle Genehmigungen, darunter eine Erlaubnis für das Sperrgebiet und eine für das Schutzgebiet, um Zugang zu erhalten. Sechs technisch anspruchsvolle Routen stehen zur Verfügung, wobei jede bestimmte Kenntnisse in Höhenbergsteigen und Gletschertraversierung erfordert.
Der Berg beherbergt sechs verschiedene Klimazonen, die vom subtropischen Vorgebirge bis zu hochgelegenen Weiden reichen und seltenen Tierarten wie Schneeleoparden einen Lebensraum bieten. Rote Pandas leben in den bewaldeten mittleren Höhenlagen, wo dichtes Unterholz und Bambuswälder Schutz bieten.
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