Mandaue City, Industriestadt in Cebu, Philippinen
Mandaue ist eine Industriestadt an der Ostküste von Cebu auf den Philippinen, die sich über etwa 25 Quadratkilometer erstreckt. Die Stadt besteht aus Fabrikvierteln, Wohngebieten und einem schmalen Küstenstreifen, der durch zwei große Brücken mit der Nachbarinsel verbunden ist.
Die Siedlung wurde 1521 während der Expedition von Ferdinand Magellan als Mandawe dokumentiert. Spanische Missionare verwandelten den Ort später in ein Dorf, das im 20. Jahrhundert zu einem wichtigen Produktionsstandort heranwuchs.
Der Name stammt aus dem Cebuano und bedeutet "gemacht von Wachs", ein Hinweis auf die Kerzenherstellung der ersten Siedler. Heute sieht man überall Werkstätten und Fabriken, die Möbel in offenen Hallen fertigen, während Arbeiter Holzstücke zu Tischen und Stühlen formen.
Zwei Brücken verbinden die Stadt mit der Nachbarinsel und ermöglichen einen einfachen Zugang zu den Küstengebieten. Die meisten Fabriken und Werkstätten konzentrieren sich auf den Osten, während Wohnviertel den westlichen Teil einnehmen.
Die Stadt stellt etwa drei Viertel aller philippinischen Möbelexporte her und nutzt dabei Materialien aus den umliegenden Regionen. Kleine Familienbetriebe arbeiten oft neben großen Fabriken und fertigen Stücke nach traditionellen Methoden.
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