Bahay Tsinoy, Museum in Intramuros, Philippinen
Bahay Tsinoy ist ein Haus in drei Geschossen in Intramuros, das Ausstellungen zur Geschichte der chinesisch-philippinischen Beziehungen zeigt. Die Räume enthalten Dioramen, Kunsthandwerk, Fotografien und geschichtliche Dokumente, die verschiedene Aspekte dieser gemeinsamen Geschichte darstellen.
Das Haus wurde 1999 gegründet und entstand aus der Vision des Professors Chinben See, das chinesisch-philippinische Erbe zu bewahren. Die Unterstützung durch Dr. Angelo King ermöglichte die Realisierung dieses Projekts und die Schaffung eines Ortes zur Dokumentation dieser gemeinsamen Geschichte.
Der Ort beherbergt Ausstellungen über die Erfahrungen chinesischer Einwanderer und deren Nachkommen in den Philippinen, die über Generationen hinweg ihre Identität bewahrt und gleichzeitig in die lokale Gesellschaft integriert haben. Die gezeigten Objekte erzählen von alltäglichen Momenten dieser Gemeinschaft und ermöglichen Besuchern, ihre Geschichten und ihren Einfluss auf das Land zu verstehen.
Das Museum ist für Besucher an bestimmten Wochentagen und zu festgelegten Uhrzeiten geöffnet, mit unterschiedlichen Eintrittspreisen für verschiedene Besuchergruppen. Es ist ratsam, vor der Anreise die genauen Öffnungszeiten zu überprüfen und genug Zeit für die Erkundung aller drei Stockwerke einzuplanen.
Das Museum bewahrt chinesische Keramiken aus dem 10. bis 17. Jahrhundert, die in den Philippinen ausgegraben wurden und zeigen, wie intensiv der Handel zwischen beiden Ländern einst war. Diese Artefakte verdeutlichen, dass die Verbindungen zwischen China und den Philippinen Hunderte von Jahren zurückreichen und durch den Seehandel geprägt wurden.
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