Santarém, Mittelalterliche Gemeinde am Tejo, Portugal
Santarém ist eine Gemeinde auf einem Plateau, das etwa 70 Meter über dem Tejo in der Region Ribatejo liegt. Gassen mit Kopfsteinpflaster verbinden Kirchen aus unterschiedlichen Jahrhunderten, während neuere Viertel sich unterhalb der Altstadt in Richtung Fluss erstrecken.
Maurische Truppen eroberten den Ort im 8. Jahrhundert und nannten ihn Shantariyya, bevor portugiesische Streitkräfte ihn im 12. Jahrhundert zurückeroberten. Im 13. und 14. Jahrhundert versammelten sich die Cortes, das portugiesische Parlament, mehrfach in der Stadt.
Die Stadt trägt ihren Namen nach der christlichen Märtyrerin Irene, die im 7. Jahrhundert an diesem Ort verehrt wurde. Dienstags findet auf der Praça Sá da Bandeira ein Markt statt, auf dem Händler Käse, Würste und handgefertigte Körbe aus der Region anbieten.
Das historische Zentrum lässt sich zu Fuß gut erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten auf dem Plateau innerhalb kurzer Entfernung liegen. Sonnige Tage zwischen Frühling und Herbst eignen sich besonders gut für Spaziergänge durch die engen Gassen.
Von einem öffentlichen Garten am Rand des Plateaus, dem Jardim das Portas do Sol, sieht man die Flussebene mit Ackerland und kleinen Ortschaften in der Ferne. An klaren Tagen reicht der Blick bis zu den Hügeln südlich des Flusses.
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