Paço da Ribeira, Palast in Portugal
Der Ribeira-Palast war eine königliche Residenz in Lissabon mit großzügigen Räumen, die über Jahrhunderte die wichtigsten Regierungsfunktionen beherbergte. Die Anlage zeichnete sich durch ihre kunstvollen Manueline-Fassaden und umfangreiche Innenräume aus, die für repräsentative Aufgaben konzipiert waren.
Die Residenz entstand in der 16. Jahrhundert und wurde 1755 durch ein verheerendes Erdbeben vollständig zerstört. Nach dieser Katastrophe verlegten die königlichen Funktionen an andere Orte, und das Gelände wurde später anderweitig neu genutzt.
Der Ort war ein Zentrum der portugiesischen Seefahrt während des Zeitalters der Entdeckungen, wo Könige und Höflinge die Expansion auf den Meeren planten und feierten.
Der Ort kann von außen betrachtet werden, da sich heute ein Regierungsgebäude auf dem Grundstück befindet. Besucher sollten wissen, dass das Innere nicht öffentlich zugänglich ist, aber die unmittelbare Umgebung am Tejo-Ufer erkunden werden kann.
Die Palastanlage verfügte über eine der größten Bibliotheken Europas mit mehr als 70.000 Bänden, die königliche Gelehrsamkeit und Wissensdurst widerspiegelte. Diese umfangreiche Sammlung wurde bei der Katastrophe von 1755 verloren.
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